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Groothuser Zwilling nach Restaurierung mit altem Gesicht

Arbeiten an denkmalgeschütztem Gebäude abgesch- lossen.

(MG) Sein altes Gesicht hat ein besonderes Stück Krummhörner Baugeschichte zurück. Vor 150 Jahren an der Groothuser Tiede-Ubben-Straße erbaut, ist es ein frühes Doppelhaus. Jetzt wurde die Renovierung des Gebäudes weiterhin abgeschlossen.

"Snaps Börg", später nach der früheren Besatzerin Elske Müller "Oma Elskes Huus" benannt, wurde bei seiner Errichtung geteilt - einmal längs durch also. Auf beiden Seiten lagen spiegelgleiche Wohnungen. Ein einmaliger Bautyp für die Krummhörn, ostfrieslandweit gibt es nur ein einziges Gegenstück - in Loppersum.

Eine Haushälfte ist schon seit einigen Jahren renoviert. Die zweite stand anderthalb Jahre leer, bevor dort im vergangenen Jahr, wie berichtet, mit der Sanierung begonnen wurde. Alles geschah unter den strengen Augen des Denkmalschutzes.

In den sechziger und siebziger Jahren wurde dort schon einmal saniert. Dabei zählte aber nur der Nutzen. Holzfenster mussten Kunststoff weichen, ein Anbau machte die Stube größer. Auch die ursprüngliche Aufteilung des Hauses blieb kaum erhalten. Es musste "rückgebaut" werden.

Ein Problem war die Giebelwand. Dort wurden die alten Backsteine in den sechziger Jahren hinter einer dicken weißen Putzschicht versteckt. Das bekam dem Mauerwerk nicht, im Winter ließ Frost die Steine platzen. Weil die Schäden groß waren, wurde lang überlegt, ob der Putz abgeschlagen werden soll. Doch damit wurde der Weg zum alten Gesicht frei.

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